Eine Regendusche im Bad einbauen: Auswahl und Montage

Das Badezimmer ist Rückzugsort, Wohlfühloase und Tempel der Ruhe mitten in den eigenen vier Wänden. Kein Wunder also, dass jeder von uns einen solchen Ort Zuhause gut gebrauchen kann. Schließlich sehnt man sich bei all dem Alltagsstress zwischenzeitlich nach ein paar Minuten Entspannung.

Auch du wünscht dir ein klein wenig mehr Wellness für dein heimisches Bad, weißt aber nicht, wie du das bewerkstelligen kannst? Dann haben wir jetzt die perfekte Idee: Installiere eine Regendusche und bring so ein bisschen mehr Luxus in dein Bad!

Die Regendusche erfreut sich schon seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Das ist nicht verwunderlich. Dank ihres großen Duschkopfs und des sanft herabprasselnden Wassers ermöglicht sie ein Duscherlebnis der besonderen Art. Wir zeigen dir, für wen Regenduschen geeignet sind und worauf du achten solltest, wenn du sie in deinem Badezimmer montieren möchtest.

 

Fakten-Check: Vorteile einer Regendusche

  • Regenduschen sind äußerst komfortabel und zwar wegen des großen Duschkopfs. Der Regenschauer umhüllt deinen Körper ganzheitlich und benässt nicht nur punktuell einzelne Körperpartien mit Wasser.
  • In der Regendusche prasseln besonders dicke Wassertropfen auf dich herab. Diese sorgen für eine angenehme Massage und damit für ein unvergleichliches Duscherlebnis.
  • Regenduschen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ganz nach den individuellen Vorlieben und dem verfügbaren Platzangebot kannst du zwischen verschiedenen Duschmodellen wählen.

 

Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Regendusche kaufst

Bevor es losgeht, solltest du dich fragen, ob eine Regendusche wirklich deinen individuellen Bedürfnissen entspricht. Geht es dir lediglich darum, schnell sauber zu werden? Dann solltest du besser bei einem herkömmlichen Duschkopf bleiben. Denn die Installation einer Regendusche ist mit ein wenig Aufwand verbunden und auch nicht unbedingt preiswert. Regenduschen sind daher in erster Linie etwas für Genießer, die sich etwas mehr Luxus im Badezimmer wünschen.

 

Was ist eine Regendusche und für wen eignet sie sich?

Die Regendusche – manchmal auch Regenwalddusche genannt – zeichnet sich durch ihre großen Öffnungen im Duschkopf aus. Dadurch kann besonders viel Wasser auf dich herunterprasseln. Gleichzeitig sind die Wassertropfen größer als bei gewöhnlichen Duschköpfen. Sie fallen dadurch wie richtige Regentropfen hinab und nicht als gebündelte Strahlen. Das zum Vorteil, dass sich das Wasser einer Regendusche sanfter und angenehmer auf deiner Haut anfühlt.

 

Wie funktionieren Regenduschen?

In der Regenbrause wird das Wasser mit Luft gemischt, noch bevor es aus dem Duschkopf fließt. Das ist überhaupt der Grund, warum sich besonders dicke Tropfen bilden. Doch entgegen der allgemeinen Logik, dass größer gleichzeitig auch schwerer bedeuten muss, sind die Regentropfen leichter als normale Wassertropfen – und zwar wegen der angereicherten Luft.

Es entsteht der angenehme und entspannende Effekt der Regendusche. Indem die leichten Wassertropfen entschleunigt herunterfallen, treffen sie entsprechend sanft auf deinem Körper auf. Das Duschen in einer Regendusche wird deshalb als äußerst wohltuend empfunden. Zusätzliche Extras wie Massagefunktionen und Co. runden das Wellnesserlebnis in deinem Bad perfekt ab.

 

Was muss ich vor dem Einbau einer Regendusche beachten?

Noch bevor du den Entschluss fasst, dein Badezimmer mit einer Regendusche auszustatten, solltest du dir einige ihrer Eigenschaften vor Augen führen. Prüfe vor allem, ob die Grundlagen für die Montage einer Regendusche in deinem Badezimmer gegeben sind. Gehe dazu einfach unsere Checkliste durch und erfahre, auf was du beim Kauf eines Regenduschkopfs achten solltest.

  1. Sei darauf gefasst, dass sich dein Wasserverbrauch erhöhen wird und damit auch die Wasserkosten. Denn eine Regendusche verbraucht je nach Modell bis zu 30 Liter Wasser pro Minute.
  2. Prüfe, ob deine Dusche groß genug ist. Andernfalls könnte die Regendusche dein Badezimmer unter Wasser setzen. Wenn du eine offene Dusche oder einen Duschvorhang hast, kannst du alternativ auch auf eine Duschkabine. Hier erfährst du mehr zu Duschkabinen aller Art.
  3. Achte darauf, dass der Wasserdruck ausreicht. Mindestens 3 bar sollten es schon sein, damit deine Regendusche ein flächendeckendes Regenerlebnis zaubern kann.
  4. Wenn du im Badezimmer einen Durchlauferhitzer einsetzt, sollte er mindestens eine Power von 18 Kilowatt haben. Nur leistungsstarke Geräte schaffen es, die großen Wassermengen einer Regendusche zu erwärmen.
  5. Regenduschen sind lauter als gewöhnliche Duschköpfe. Achte beim Kauf also darauf, dass das Duschsystem geräuscharm ist – insbesondere, wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst.
  6. Eine Regenbrause sollte mindestens einen Durchmesser von 40 cm haben. Generell gilt: Je mehr Düsen im Duschkopf verbaut sind, desto größer und schöner wird der Regenschauer.https://blog.atrium-duschkabinen.de/duschkabinen-welche-arten-gibt-es [MB2]

 

Regenfall oder Wasserfall? Verschiedene Arten von Regenduschen

Grundsätzlich gibt es die Regendusche in drei verschiedenen Ausführungen:

  • als Deckeneinbau,
  • Duschpaneel oder
  • als Überkopf-Regendusche.

Doch inwiefern unterscheiden sich die Modelle voneinander und was bedeutet das für die Montage?

 

Die Deckenmontierte Regendusche

Hier ist die Rede von Regenduschen, die fest in der Decke verbaut sind. Der Regenduschkopf wird dazu in die Decke eingelassen, sodass von außen nur noch eine quadratische oder runde Fläche in der Decke zu erkennen ist. Die deckenmontierte Regendusche ist sicherlich die schönste Ausführung, weil sie deinem Badezimmer einen exklusiven Charakter verleiht. Zudem bietet sie dir den höchsten Duschkomfort, da sich der Regenschauer auf einer großen Fläche entfaltet.

Gleichzeitig ist mit dieser Ausführung jedoch auch der größte Montageaufwand verbunden. Schließlich muss für den Einbau die Decke geöffnet und Wasserleitungen neu verlegt werden. Wir empfehlen dir daher, die Installation einer deckenmontierten Regendusche mit der Sanierung des Badezimmers zusammenzulegen. Dazu haben wir hier bereits ein paar praktische Ideen zusammengestellt. 

 

Das Regenduschen-Duschpaneel

Das Duschpaneel ist ein Aufbau, den du kompakt wie eine Säule an der Wand montierst. Das praktische daran: Das Duschpaneel verfügt über ein ganzes Duschsystem mit verschiedenen Komponenten und Funktionen. Neben der Regendusche kann es zum Beispiel ebenfalls eine Öffnung für einen Wasserfall geben oder aber einen zusätzlichen Duschkopf. Da die eigentliche Regendusche fest montiert ist, ist die kleine Handbrause hilfreich, um sich flexibel abzubrausen. Manche Regenduschpaneele verfügen sogar über diverse Duschprogramme oder sorgen dank einer eingebauten Beleuchtung für einen extra Hingucker. 

 

Die Überkopf-Regendusche

Auch bei dieser Ausführung kommt die Regendusche im Set daher. Als Überkopf-Duschset ähnelt die Regendusche hier einem herkömmlichen Duschsystem mit einer Stange, an der der Duschkopf befestigt ist. Neben dem fest montierten Regenduschkopf, ist auch hier oftmals eine Handbrause inkludiert. In Sachen Funktionsumfang darfst du hier allerdings keine großartigen Massageprogramme erwarten. Dafür sparst du jedoch auch Kosten sowie Montageaufwand.

 

Was kostet eine Regendusche?

Ausgehend von den unterschiedlichen Ausführungen lassen sich die Regenduschen in verschiedene Preisklassen einteilen. Zu den günstigsten Varianten zählt das Überkopf-Regenduschset. Dieses ist bereits für unter 100 Euro erhältlich. Die deckenmontierte Regendusche ist die teuerste, aber auch luxuriöseste Variante. Jedoch ist es nicht die Brause selbst, die es so teuer macht. Vielmehr sorgen die Maßnahmen des Einbaus dafür, dass du bei dieser Variante leicht auf mehrere hundert Euro kommst. Bei dem Duschpaneel machen vor allem die Qualität, der Ausstattungsumfang sowie die Größe der Regendusche den Preis aus.

Achtung: Tipp für einen nachhaltigeren Wasserverbrauch

Du würdest gerne eine Regendusche einbauen, dich schreckt allerdings der Wasserverbrauch ab? Leider ist es nicht abzuwenden, dass für den herrlichen Regenschauer eine Menge Wasser gebraucht wird. Glücklicherweise gibt es dennoch einen Trick, mit dem du die Regendusche ein wenig nachhaltiger gestalten kannst.

Sparduschköpfe mit sogenannter Eco-Funktion sowie Durchflussbegrenzer helfen dir, Wasser zu sparen. Dazu wird dem Wasser in der Duschbrause weitere Luft beigemischt. Du selbst merkst davon nichts außer, dass sich der Regenschauer noch sanfter über dir ergießt.

Weitere Tipps, wie du dein Badezimmer nachhaltiger gestalten kannst, findest du hier.

Lohnt sich die Installation einer Regendusche?

Regenduschen sind eine wunderbare Möglichkeit, um sich zuhause eine private Wellnessoase einzurichten. Allerdings hat das seinen Preis – sowohl in Sachen Kosten als auch beim Aufwand. Wenn du also überlegst, eine Regendusche im Badezimmer einzubauen, sollte dir der Montageaufwand bewusst sein. Alles Weitere bleibt dir überlassen. Schließlich ist es eine persönliche Abwägungssache, von der nur du allein entscheiden kannst, ob es die Sache wert ist.

Bist du gerade dabei, dein Bad zu sanieren? Dann werte deine neue Regendusche doch mit einer Duschkabine auf. Der Vorteil dabei ist, dass sie dem Regenschauer standhält und das Badezimmer vor einer Überflutung bewahrt. Außerdem nicht zu verkennen: Duschkabinen aus Glas setzen deine Regendusche perfekt in Szene! Lade dir also gleich unseren Ratgeber für die DIY Duschkabinenmontage herunter und erfahre, wie du dein Badezimmer rundum schön gestalten kannst.

DOWNLOAD:  RATGEBER DUSCHKABINENMONTAGE

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