Wissenswertes rund ums Duschen

Wer liebt sie nicht, die heiße oder kalte Dusche vor oder nach einem anstrengenden Arbeitstag?! Das kühle oder warme Nass, das nicht nur entspannt, sondern gute Laune und natürlich sauber macht. Doch zum Thema Duschen gibt es noch einiges mehr zu erzählen. Wissenswertes rund um unseren regelmäßigen Aufenthalt in der Nasszelle haben wir hier zusammengefasst.

Egal ob Duschkabine, Walk-In-Dusche oder doch die Badewannen-Dusch-Kombi Wir alle gehen regelmäßig duschen, um uns sauber zu halten und zu entspannen. Der eine duscht täglich und immer abends, der nächste genießt das nasse Vergnügen hingegen immer am frühen Morgen. Duschgewohnheiten sind nicht nur unterschiedlich, sondern haben sich auch mit der Zeit verändert.

Duschkultur: früher vs. heute

Durch Wandmalereien und überlieferte Schriften wissen wir, dass Menschen schon vor Jahrhunderten Wasser über den Kopf oder den Körper haben laufen lassen. Konnte man diesbezüglich vielleicht noch nicht wirklich von einer Duschkultur sprechen, hielt diese spätestens zu Zeiten der Römer und der sogenannten „hängenden Bäder“ Einzug, bei denen sich erstmals Wasser aus aufgehängten Behältern von der Decke ergoss.

Die in der Antike erlangte und populäre Duschkultur ließ im Mittelalter allerdings wieder nach und kam im 16. und 17. Jahrhundert schließlich ganz aus der Mode, da die verbreitete Meinung herrschte, dass Bäder Krankheiten übertrügen. Nachdem auch in Zeiten des Barocks bevorzugt zu Parfum, Schminke und Puder statt zu Badewasser gegriffen wurde, gewann die Badekultur erst im 19. Jahrhundert wieder an Bedeutung.

Duschfact 1:

Die ersten Duschen, wie wir sie heute kennen, gab es um 1860 in Frankreich. Durch die Konstruktion sollten möglichst viele Streitkräfte des französischen Militärs in möglichst kurzer Zeit und für möglichst wenig Kosten gewaschen werden.

Duschphilosophie: wie oft und wie warm?

Bei einem sind sich die Dermatologen einig: Heutzutage duschen wir meistens zu oft, zu lange und meistens auch zu warm. Während ein Bad damals noch mit großem Aufwand und zum Teil auch hohen Kosten verbunden war, drehen wir heute bequem den Hahn auf und können uns so lange berieseln lassen, wie wir wollen. Das führt aber gleichzeitig auch dazu, dass wir meist länger unter der Dusche stehen als es nötig ist und unserer Haut guttut.

Experten empfehlen daher, dass Duscherlebnis auf zwei- bis dreimal die Woche und auf ca. sieben bis zehn Minuten zu reduzieren. Schweiß- bzw. geruchsintensivere Körperregionen wie z. B. Achseln, Füße oder der Intimbereich dürfen jedoch auch täglich gereinigt werden – mit einem feuchten Waschlappen und einer milden und pH-neutralen Seife zum Beispiel.

Duschfact 2:

Je höher die Wassertemperatur, desto ungesünder ist das Duscherlebnis. Warmes Wasser hat eine intensivere Waschkraft als kaltes und greift dadurch den natürlichen Fettsäureschutzmantel unserer Haut stärker an. Wichtige Fette und Mineralstoffe werden so von unserem Körper gespült und führen nicht selten zu trockener und juckender Haut. Empfohlen wird eine lauwarme Wassertemperatur von ca. 36 Grad.

Morgen- oder Abenddusche?

Du fragst dich, ob du lieber morgens oder abends duschen solltest? Das ist an dieser Stelle komplett dir überlassen. Beide Varianten bieten Vor-, aber auch Nachteile.

Eine morgendliche Dusche kann z. B. deinen Kreislauf anregen und dir dabei helfen, besser in den Tag zu starten oder nächtliche Talg- und Fettablagerungen auf der Haut loszuwerden. Warmes Wasser führt aber auch zur Entspannung und kann abends besonders Menschen mit Schlafproblemen dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und gut zu schlafen.

Kleiner Tipp: Bist du Allergiker, solltest du deinen Körper auf jeden Fall lieber abends verwöhnen, da Allergene abgewaschen werden und nicht mit in das Bett gelangen können.

Duschfact 3:

Beim Duschen verbrauchst du mit einem normalen Duschkopf ca. 12-15 Liter pro Minute. Möchtest du deinen Wasserverbrauch nachhaltig verringern und dabei Geld sparen, kannst du das mit speziellen Sparbrausen versuchen. Diese verbrauchen nur ca. 7-8 Liter pro Minute. Duschen ist im Gegensatz zum Baden in einer Badewanne die wassersparende Variante, denn eine handelsübliche Badewanne verbraucht ca. 150-180 Liter Wasser pro Füllung.

Wie geht „gesundes Duschen“?

Duschen dient vorrangig nicht unserem Wohlbefinden, sondern hält uns durch die regelmäßige Körperhygiene in erster Linie gesund. Noch gesünder wird das Duschen, wenn wir über unsere Komfortzone hinausgehen und auch kaltes Wasser an unseren Körper heranlassen.

Denn eine kalte oder wechselwarme Dusche stärkt nicht nur unsere Abwehrkräfte und unser Immunsystem. Sie kann auch unsere Haut straffen und somit kleinen Fältchen oder Cellulite vorbeugen. Aber Achtung, im Sommer und bei hohen Außentemperaturen solltest du auf eine eiskalte Dusche verzichten. Durch das kalte Wasser sinkt deine Körpertemperatur, steigt kurze Zeit später wieder an und bringt dich somit noch mehr zum Schwitzen als zuvor.

Darf man bei Gewitter duschen?

Schon als kleines Kind wird einen gelehrt, dass die Dusche während eines Gewitters ausbleibt und das auch aus gutem Grund: Tatsächlich besteht, besonders in alten Häusern mit alten Wasserleitungen aus Metall, die Gefahr eines Blitzschlags unter der Dusche. Metallene Rohre leiten elektrischen Strom und somit auch Blitze weiter. Solltest du dir also nicht sicher sein, ob dein Haus über einen Blitzableiter verfügt oder ob die Wasserleitungen aus Kunststoff bestehen, solltest du erst unter die Dusche steigen, wenn sich das Gewitter verzogen hat.

Fazit: alles rund ums Duschen

Wie du nun gemerkt hast, lässt sich mehr über das Duschen sagen als du vielleicht dachtest. Grundsätzlich ist natürlich jedem selbst überlassen, wie oft, wann und wie lange er duscht. Dein Wohlbefinden, deine Haut und deinen Geldbeutel kannst du dabei als Indikatoren für deine persönliche Duschkultur nehmen.

Auch die Gestaltung des Duschbereichs ist variabel und kann ganz nach Geschmack umgesetzt werden. Solltest du z. B. Interesse an hochwertigen Duschkabinen aus Glas haben, kannst du gerne in unserem ATRIUM Shop vorbeischauen, dich inspirieren lassen und deine perfekte Duschkabine selbst konfigurieren – viel Spaß beim Duschen!

Wenn du erfahren möchtest, wie man eine Duschkabine selbst einbaut, ob sich dies kostentechnisch lohnt und was es dabei zu beachten gilt, lade dir gerne unseren kostenfreien Ratgeber herunter:

DOWNLOAD:  RATGEBER DUSCHKABINENMONTAGE

zurück zur Übersicht